habito

gesund bauen – anders wohnen – besser leben

Initiativen

Das Glück hilft nur denen, die sich selbst helfen (deutsches Sprichwort)

Es besteht offensichtlich eine große Diskrepanz zwischen den marktbeherrschenden renditeorientierten Bauformen aus Bauträgerhand und den Vorstellungen einer wachsenden Zahl unzufriedener Wohnungssuchender, die sich zusammentun, um Besseres zu schaffen: Neue Wohnformen, neue Städte und Dörfer. Bauen und Wohnen in Gemeinschaft, integrativ, variabel, ökologisch…
Hier finden Sie Arbeits- und Interessengruppen, die das Ziel haben, eigene Wohnbedürfnisse zu artikulieren und zu realisieren; außerdem weiterführende Informationen und Bemerkungen.

Anders wohnen als gewohnt – in Berlin
Eine Initiative, die aus dem „Wohntisch Charlottenburg“ hervorgegangen ist und gemeinschaftliches Wohnen in der City neu entwickeln will. Ein Projekt, Aktionen, Beispiele, Medien, Lesetipps, Links, Arbeitsmaterial und eine Gruppenplattform namens Wohnkomplex.
autofrei leben! e.V.
Plattform und Sprachrohr für autofreie Menschen und solche, die es werden wollen. Der Verein zeigt, dass es eine, wenn auch kleine, gesellschaftliche Gruppe gibt, die bewusst und freiwillig auf das Auto verzichtet und fordert aus humanitären und ökologischen Gründen ein grundsätzliches Umsteuern in der Städtebau- und Verkehrspolitik: „Alle Anstrengungen sind auf eine wirksame Vermeidung des privaten Autoverkehrs zu richten; Fußgänger, Radler, Busse und Bahnen müssen Vorrang vor dem Auto bekommen. Politik und Verwaltung sind aufgerufen, autofreie Straßen, Plätze und Stadtviertel einzurichten und die Bevölkerung mit öffentlichen Verkehrsmitteln – insbesondere auch auf dem Land – sicherzustellen.“
BAGSO
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. vertritt über ihre mehr als 110 Mitgliedsorganisationen etwa 13 Millionen ältere Menschen in Deutschland.
cohousing-berlin
Die neue Website vom ehemaligen wohnportal-berlin.de, mit einem Schwarzen Brett („Sucht ihr Leute für euer Projekt? Habt ihr etwas mitzuteilen? Hier könnt ihr alles posten, was für andere CoHousing-Interessierte von Belang sein kann.“) Außerdem kann man nach nach Projekten suchen – z.B. in Charlottenburg
Contraste
Die überregionale Monatszeitung für Selbstorganisation dient den alternativen Bewegungen als Sprachrohr und Diskussionsforum. Aktivist/inn/en aus den unterschiedlichsten Bewegungen verfolgen mit der Herausgabe der Zeitung das Ziel, zu den von Globalisierung, Sozialabbau, Massenarbeitslosigkeit und Umweltzerstörung geprägten herrschenden Verhältnissen Alternativen zu diskutieren, Entwicklungen aufzuzeigen, eigene Utopien zu entwickeln und diese zu erproben.
Damanhur Italien
Spirituelle Gemeinschaft in Norditalien mit 800 Einwohnern, eigener Verfassung und Währung. Sie wurde bekannt durch ihren unterirdischen Tempel.
Ecovillage
Das Global Ecovillage Network (GEN) ist ein Netzwerk für Gemeinschaften und Ökodörfer in aller Welt.
FGW (ehem. FGWA)
Forum für gemeinschaftliches Wohnen (im Alter) – Bundesvereinigung e.V. (FGW e.V.), bundesweites Netzwerk von Wohnprojektgruppen und Wohnprojektinteressierten. Sie informieren, beraten und setzen sich ein für gemeinschaftliche Wohn- und Hausgemeinschaften. Sie organisieren den Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen Initiativgruppen, Projekten und Interessierten und zwischen Planern, Beratern und Projektgruppen.
Findhorn GB
Spirituelle Gemeinschaft in Schottland, bekannt durch Kommunikation mit Pflanzen-Devas; Ökodorf, Ausbildungszentrum, Werkstatt für positive nachhaltige Zukunft.
Forum für Senioren
Eine Lifestyle-Community mit Wohnforum, Themen u.a.:
– Betreut Wohnen – ein Verzeichnis mit Suchfunktion von Einrichtungen zum Service-Wohnen in Ihrer Umgebung sowie in Europa.
– Wohnprojekte – Adressen von Wohngruppen, in denen Menschen – meist in Hausgemeinschaften – nachbarschaftlich zusammen wohnen.
– Informationen zum Thema ‚Wohnen im Alter‘, Artikel, Web-Links, Diskussionsforen u.v.m.
– Wohnanzeiger – Hilfe bei der Wohnungssuche: stöbern Sie durch tausende Inserate oder inserieren Sie selbst – kostenlos
Frauenwohnen im Alter München
„gemeinsam statt einsam“ – Wohngemeinschaft für Seniorinnen, Wohngruppe, Nachbarschaft, Neue Wohnkonzepte, Wohnmodelle, nachbarschaftlich leben
FrauenWohnen eG München
FrauenWohnen eG, die 1. FrauenWohn- und Baugenossenschaft München, ist eine selbstbestimmte, selbstverwaltete Solidargemeinschaft von inzwischen 260 Frauen. Als Vermietungsgenossenschaft schafft und erhält sie in München bezahlbaren Wohnraum für Frauen. Bei der Planung der freifinanzierten und geförderten Wohnungen richtet sie sich nach frauenspezifischen Bedürfnissen. Mitfrauen, die dort einziehen, haben ein lebenslanges Wohnrecht. Ziele:
– Nachbarschaftliches Miteinander
– Gemeinschaft statt Anonymität
– Achtsamkeit und Toleranz
– Mitbestimmung
Freie Scholle e.G. Bielefeld
Wohnsicherheit bis ins hohe Alter und Wohnen in guter Nachbarschaft stehen bei der Freien Scholle im Mittelpunkt.
Gastwerke 34355 Escherode bei Kassel
„Gemeinschaftlich leben und arbeiten steht für uns im Mittelpunkt. Das Gelände als Begegnungsstätte bietet Platz für unsere Lebensgemeinschaft mit ca. 25 Erwachsenen unterschiedlichen Alters und Kindern. Dazu sollen auch benachteiligte Menschen gehören. Weiterhin entstehen Büros und Werkstätten für unsere Arbeitsbereiche und unser Gästehaus mit großzügigen hellen Zimmern und Gemeinschaftsräumen.“
GEN
GEN ist die englische Abkürzung des Global Ecovillage Network (Globales Ökodorf Netzwerk). GEN-Europa ist eine Vereinigung europäischer Ökodörfer. Es unterstützt den Umweltschutz, den Erhalt der Erde und die Schaffung von harmonischen Gemeinschaften durch die Verbreitung der Idee der Ökodörfer durch Informationsaustausch, Partnerschaften, Bildungs- und Netzwerkarbeit.
GEN-Europa ist das europäische Regionalbüro des Globalen Ökodorf-Netzwerks (GEN), eine akkreditierte NGO (Nicht-Regierungs-Organisation) mit Beraterstatus bei der UN-ECOSOC (UN-Rat für Wirtschaft und Soziales) und ein Partner der UNITAR (UN Institut für Ausbildung und Forschung). GEN-Europa wurde 2001/2002 durch die Umweltabteilung der Europäischen Kommission finanziell gefördert.
Haus im Viertel Bremen
Wohnprojekt im Stil „Wohnen mit Service“, das sich zum Stadtteil hin öffnen und Kooperationen mit Initiativen und Institutionen vor Ort eingehen will. Auf dem Grundstück einer ehemaligen Brotfabrik mitten im Quartier hat die Bremer Heimstiftung dieses Konzept verwirklicht.
Hofgründer
Informationen für Menschen, die einen Hof suchen oder die ihren Hof abgeben möchten.
Kommune Buchhagen Weserbergland
„Wir leben gemeinsam auf einem großen offenen Gelände in den ehemaligen ArbeiterInnenhäusern eines Gutshofes – mitten im Weserbergland. Wir sind alle sehr unterschiedlich, doch uns eint der Wunsch gemeinschaftlich zu leben und etwas zu bewegen: in uns, in unserer unmittelbaren Umgebung und womöglich sogar in der Welt.“
Kommune Waltershausen 99880 Waltershausen
KoWa ist ein Lebens- und Arbeitsprojekt auf dem Weg zur Großkommune. Die Basis des Zusammenlebens: Gemeinsame Alltags- und Vermögensökonomie – Hierarchiefreie Entscheidungsfindung im Konsens – Verantwortungsvoller Umgang miteinander durch gegenseitige Wertschätzung und Solidarität“
Kompetenznetzwerk Wohnen
Das Projekt „Kompetenznetzwerk Wohnen – Neue Formen der mobilen Beratung“ ist eine Initiative im Rahmen des Modellprogramms „Neues Wohnen – Beratung und Kooperation für mehr Lebensqualität im Alter“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Neben dem allgemein zugänglichen Informationsangebot auf diesen Internetseiten sollen Interessierte an gemeinschaftlichen und anderen modernen Wohnformen im Alter in bestimmten Erprobungsregionen durch mobile Beratungsteams unterstützt werden. Auf den Seiten des Kompetenznetzwerk Wohnen finden die verschiedenen Projektakteure wie Wohninteressierte, Multiplikatoren, Kommunen und Wohnwirtschaft umfangreiches Material zur Orientierung und Übersicht, zur Erstberatung und zum Einstieg – für die eigene Wohnentscheidung, oder den konkreten Start in ein Projekt.
Kulturmühle Wismar
Für die Gründung einer künstlerischen Lebens- und Arbeitsgemeinschaft in einer ehemaligen Wassermühle werden Künstler/innen der bildenden und performativen Künste mit ihren Familien gesucht – insgesamt um die 50 Personen.
Kuratorium Deutsche Altershilfe
Seit 40 Jahren entwickelt das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) Konzepte und Modelle für die Altenhilfe, fördert sie und hilft, sie in die Praxis umzusetzen. Das KDA wurde 1962 von Bundespräsident Heinrich Lübke und seiner Frau Wilhelmine Lübke ins Leben gerufen.
Mehrgenerationenhäuser Aktionsprogramm
Für Menschen verschiedener Altersgruppen bietet ein Mehrgenerationenhaus Raum, sich ungezwungen zu begegnen und gegenseitig von den Kompetenzen des jeweils anderen zu profitieren. Zudem wird es zu einer Dienstleistungsdrehscheibe. 500 Mehrgenerationenhäuser haben in ganz Deutschland ihre Arbeit aufgenommen.
Mehrgenerationensiedlung 74842 Allfeld
Geplant ist eine „Siedlung für 200 Gärtnerhöfe, ökologisches Bauen und Wohnen, eine Schule, in der die Neugierde der Kinder erhalten bleibt, Energie aus regenerativen Quellen, Natur, die aufblüht“.
Mietshäuser-Syndikat
Der Verein MIETSHÄUSER SYNDIKAT ist ein Solidarzusammenschluß im Mietshausbereich. Es ist gemeinsames Ziel aller Vereinsmitglieder, die Entstehung selbstorganisierter Mietshausprojekte zu unterstützen und politisch durchzusetzen: menschenwürdiger Wohnraum, das Dach überm Kopf, für alle.
– Syndikatsprojekte in Berlin
Modellprogramm Wohnen
Beratung und Kooperation für mehr Lebensqualität im Alter. Vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Netzwerk für gemeinschaftliches Wohnen Freiburg
In Freiburg existieren verschiedene Wohnprojekte, die sich in unterschiedlichen Stadien der Realisierung befinden. Einige haben sich zum Netzwerk für gemeinschaftliches Wohnen zusammengeschlossen, um gemeinsam ihre Interessen zu verfolgen, Erfahrungen auszutauschen und durch Lobbyarbeit ihre Anliegen in die Stadtpolitik einzubringen.
Netzwerk Wohnprojekte
Wohnprojekte-Atlas Bayern
Neues Wohnen
Beratung und Kooperation für mehr Lebensqualität im Alter. Vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Ökodorf-Institut
in der Delphin-Gemeinschaft. Beratung bei der Gemeinschaftssuche und -gründung. Seminare, Literaturversand, Adressvermittlung zu allen Themen des Lebens in Ökodörfern & Gemeinschaften: z.B. Entscheidungsfindung, Konfliktlösung, Finanzierung, Rechtsformen, Integration von Alt & Jung, Behinderten, ökologisches Bauen, Selbstversorgung, Permakultur, Partnerschaft, Kindererziehung.
Ökologische Dorferneuerung
Beispiel Altershausen bei Königsberg in Bayern, vorgestellt von www.baubiologie-regional.de
Ökotop Düsseldorf
Das ÖKOTOP HEERDT ist ein von engagierten Bürgern entwickeltes Modell für ein integriertes System aus Biogärten, zurückgewonnenen Naturfreiräumen mit einer Vielzahl verschiedener Biotope, einem gärtnerischen Betrieb, einer ökologischen Siedlung, …
Overdrevet – Kollektivbebauung bei Arhus
Ökologisches Bauen und soziales Leben auf dem Land, nahe der Großstadt – New Urbanism. Ein Modellprojekt in Dänemark.
Römerpark Ulm
Private Baugemeinschaft unter Projektleitung der Stadtverwaltung
Selbstnutzer Leipzig
Hier erlebt das u.a. aus Hamburg, Berlin, Tübingen und Freiburg bekannte Baugruppenmodell eine Renaissance. Empfohlen wird weitgehende Selbstorganisation bei gänzlichem Verzicht auf einen Bauträger oder der Reduzierung seiner Aufgaben. Kaufinteressenten schließen sich in Gruppen zusammen, beauftragen gemeinsam einen Architekten, der ihnen in baulicher Hinsicht professionelle Unterstützung bietet, und übernehmen die übrigen Aufgaben (u.a. Akquisition weiterer „Mitstreiter“, Festlegung des baulichen Aufwands) weitgehend selbst. Durch die Stadt werden Bauinteressenten dadurch unterstützt, dass Baugruppen in der Anfangsphase durch Moderatoren und Bauexperten begleitet werden.
Sieben Linden 38486 Poppau
Ökodorf Sieben Linden – sozial-ökologische Modellsiedlung in der Altmark (Sachsen-Anhalt) – Forschungsprojekt, in dem nachhaltige Lebensweisen in überschaubaren Kreisen erprobt werden.
Stattbank
Tauschen – Leihen – Schenken: das neTSwerk Traunsteiner Bürger. Beim neTSwerk finden sie Rat und Tat in allen Lebenslagen, ohne dass sie dafür Geld ausgeben müssen.
Ting-Höfe – Eine runde Sache (ehem. Chinatown)chinatown2
Auf einer Chinareise hat Ingrid Gaupp die Rundbauten der Hakka – einer chinesischen Minderheit – kennengelernt. Von da an wusste Ingrid Gaupp: sie würde ihre ganze Zeit und Energie dafür verwenden, ein solches Gebäude – natürlich umgewandelt in modernste Bedürfnisse – in einer Großstadt wie Berlin oder in einer anderen aufgeschlossenen Kommune – zu realisieren.
Der moderne Rundbau wird wie sein Vorbild die vorteilhaften Elemente aus der traditionellen chinesischen Lehre des Feng Shui verwirklichen. Feng Shui bedeutet harmonisches Anordnen von Strukturen zum Verstärken von hohem kosmischen Qi zur Vermehrung von Glück, Wohlstand und Erfolg. Grundsätzlich zählt so ein rundes Haus zu den günstigsten Formen nach Feng Shui. Mit der Verwendung von Holz, Glas, Metall, Solarzellen, harmonischen Farben, z.B. mit Lehmputz, ist es möglich, auch auf die Prinzipien der fünf Elemente des Feng Shui einzugehen. Die gewerblichen Räume sind so angeordnet dass sie aufgrund der Energiequalität der unterschiedlichen Himmelsrichtungen zum Erfolg des jeweiligen Unternehmens führen.
Das Raumprogramm umfasst ca. 150 Appartements und einige 2-3 Zimmerwohnungen, ein Hotel für Besucher der Chinatownbewohner, sowie Kursteilnehmer und Patienten des integrierten chinesischen Heilzentrums. Die gewerblichen Räume im Erdgeschoss dienen Praxen für Akkupressur und Akupunktur, Apotheken für chinesische Medizin und einer kleinen Klinik oder Schule für chinesische Heilkunst. Daneben gibt es Läden für die Dinge des alltäglichen Bedarfs.
Der Innenhof ist als Ort der Begegnung wie ein chinesischer Garten angelegt mit Sitzgelegenheiten, einem Platz, auf dem sich die Bewohner und Gewerbetreibenden treffen können, und drei Häusern für soziale Aktivitäten: Atelier, Theater und Schwitzhaus.
Trias Stiftung
Die „Stiftung trias“ wendet sich gegen die Spekulation mit Grund und Boden und fördert Initiativen, die Fragestellungen des Umgangs mit Grund und Boden, ökologischer Verhaltensweisen und neuer Formen des Wohnens aufnehmen. Ihr besonderes Thema ist die Unterstützung gemeinschaftlicher Wohnprojekte – also von Gruppen, die gemeinsam unter einem Dach oder in einer Siedlung wohnen möchten. Die Umsetzung der Stiftungsziele erfolgt über die Förderung in der Altenhilfe, Jugendhilfe, im Umweltschutz, in der Völkerverständigung und Bildung sowie von Personen, die am Wohnungsmarkt benachteiligt sind. Die Ziele des Projektes können über das Erbbaurecht gesichert werden. Eigentum an Gebäuden strebt die Stiftung selbst nicht an.
Urban Villages Forum GB
The Prince of Wales launched the Urban Villages Forum in 1992, which brings together over 400 of the country’s leading housebuilders, planners, developers, and urban designers, to make the case for a more people-friendly, mixed use, sustainable developments. Its projects team has worked in partnership with local communities, council, government agencies to develop schemes in more that twenty places throughout the country.
Urbanes Wohnen e.V. München
Verein und Genossenschaft für besseres Wohnen in der Stadt, ansässig in München. Da gibt es unter anderem einen guten Praxisleitfaden für Wohnprojekte zum Download.
Villa Locomuna Kassel
Website der Gemeinsam Leben eG. Die wurde 2000 gegründet und ist eine Genossenschaft mit Sitz in Kassel. Sie will Menschen die Möglichkeit geben, gemeinsam mit anderen zu leben und zu arbeiten. Häuser der Gemeinsam Leben eG werden den Bewohnerinnen und Bewohnern in Selbstverwaltung übergeben. Das Eigentum bleibt jedoch bei der Genossenschaft. Dadurch werden die Immobilien dauerhaft jeglicher Spekulation entzogen und bleiben sozial gebundenes Eigentum.
Vitopia Magdeburg
„Vitopia“ ist eine Wortschöpfung aus Vita (leben) und topos (Ort). Deren Lebensort soll ein Haus in Magdeburg werden, in dem sie sowohl gemeinschaftliches Leben, sowie politische und soziale Projekte organisieren wollen.
Wagnis e.V. München
Wohnen und Arbeiten in Gemeinschaft, natürlich innovativ selbstbestimmt
Der Verein wagnis e.V. wurde im Dezember 1999 von Menschen gegründet, die es für wichtig halten, dass wieder lebendige und gesunde Stadtteile entstehen, in denen sich die Bewohner/-innen wohl fühlen können. wagnis hat soziale, kulturelle und ökologische Ziele:
– Kostengünstiges Bauen in Gemeinschaft
– Dauerhafte Sicherung von Wohnraum vor Spekulation
– Aufbau von solidarischen Hausgemeinschaften mit Menschen aller Altersstufen, die sich in kommunikativen Netzwerken verbinden
– Flächensparendes Bauen und flexible Anpassung des Wohnraums an sich ändernde Lebensbedingungen
– Verantwortlicher Umgang mit unseren Lebensgrundlagen
– Reduzierung des Energieverbrauchs am Bau und im Wohnalltag
– Auto- und verkehrsreduziertes Wohnen und Leben
– Abfallvermeidung, Recycling
– Entfaltungsspielräume für Kunst und Kultur, für partizipative Kunstkonzepte, für Spiel und Fest
– Die Mitglieder von wagnis e.V. übernehmen gemeinwesenorientierte und öffentliche Aufgaben, für die die öffentliche Hand noch keine Gelder bereit stellt, die aber gleichwohl für die Umorientierung, Gestaltung und Überlebensfähigkeit unserer Gesellschaft notwendig sind. wagnis ist ein Modellprojekt, das Pionierarbeit in Sachen Zukunftsfähigkeit und soziales Miteinander leistet.
Wandel stiften
Ein Netzwerk von Stiftungen, die mit ihrer Fördertätigkeit und mit ihrer Arbeitsweise Beiträge zu einer sozial und ökologisch nachhaltigen Gesellschaft leisten wollen. Die Mitglieder des Netzwerkes setzen dauerhaft einen überwiegenden Teil ihrer finanziellen und ideellen Kapazitäten ein, um gesellschaftlichen Fortschritt und sozialen Wandel zu fördern. Sie sehen ihren Auftrag darin, weltweit Menschen- und Bürgerrechte, Geschlechtergerechtigkeit, Frieden, Ökologie sowie ökonomische und soziale Gerechtigkeit zu fördern. Rückschritten in diesen Bereichen wirken sie aktiv entgegen.
Wogeno eG München
Wohngenossenschaft Wogeno eG, München für selbstverwaltetes, soziales und ökologisches Wohnen
Wohnart Kreuznach
Umsetzung einer neuen Wohnform in Bad Kreuznach: gemeinschaftlich, selbstbestimmt, generationenübergreifend.
Wohnbund e.V.
Verband zur Förderung wohnungspolitischer Initiative. Der wohnbund ist ein Netzwerk von wohnungspolitisch engagierten Fachleuten und Organisationen, die mit ihrer Arbeit zur Entwicklung und Realisierung zeitgemäßer Wohnformen beitragen. Anknüpfend an die wohnreformerischen Bewegungen zum Beginn des 20.Jahrhunderts und der Selbsthilfebewegungen seit den 70er Jahren will der wohnbund der herkömmlichen Wohnungspolitik Alternativen gegenüberstellen und wohnpolitische Initiativen und Projekte fachlich unterstützen.
Wohnen in Bayern – Experimenteller Wohnungsbau
bayern, wohnen, Oberste Baubehörde, wohnungsbau, modellvorhaben, experimenteller, kostengünstiger, barrierefrei, ökologisch, alternative, holzbauweise, bezahlbares eigenes haus, gemeinsam bauen und leben, lebendige wohnquartiere, lebensphasen
Wohnen ohne Auto München
Wohnen ohne Auto in München

wohnfuehldorfWohnfühldorf in Bayern München
Der Verein Wohnfühldorf e.V. mit Sitz in München will ein schönes, organisch gewachsenes und landschaftsgerechtes Dorf kreieren. Es soll sich eine heterogene Gemeinschaft bilden, die das gemeinsame Wohnen und Arbeiten von Jung und Alt ermöglicht.
Schwerpunkt des Miteinanders sind Achtsamkeit, Hilfsbereitschaft und Toleranz. Die Gruppe strebt maximale Selbstversorgung in allen Lebensbereichen an und will damit einen Teil zu einer nachhaltigen Entwicklung in der Region (Oberbayern) beitragen.
Geplant sind ökologischer Landbau, Handwerk, Läden, Praxen, ein Erholungsgelände, Nutzung regenerativer Energien, soziale Projekte, etc. In einem Seminarhaus werden Vorträge und Workshops zu den Themen Umweltschutz, Baubiologie, Gesundheit und persönlicher Weiterentwicklung angeboten. Für weitere Informationen fragen Sie Frau Uschi Ausfelder. Im Internet finden Sie das Projekt unter www.wohnfuehldorf.de.
Wohnprojekte-Portal
Die drei Organisationen Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V., stiftung trias und wohnbund e.V. haben gemeinsam dieses nicht-kommerzielle Internetportal eingerichtet. Damit wollen sie die Bewegung des gemeinschaftlichen Wohnen sichtbar machen, und zeigen, dass die Projekte keine Spielwiesen, sondern aktive Sozialpolitik sind. In dem Portal kann man Projekte vorstellen, Projekte und Mitstreiter suchen, Informationsmaterialien an zentraler Stelle finden, FachberaterInnen schnell und sicher finden, gesicherte Grundlagen fuer Politik, Presse und Forschung auf Grundlage einer Datenbank bereitstellen.
– Gemeinschaftliches Wohnen. Üblicherweise hat im Wohnprojekt jede Partei ihre separate Wohnung, meist gibt es einen Gemeinschaftsraum. Gegenseitige Hilfe, eigenverantwortliche Organisation der Gemeinschaft, barrierefreies Bauen und ökologische Zielsetzungen sind häufig genannte Schwerpunkte.
– Wohngemeinschaften. Jeder Bewohner verfügt über ein eigenes Zimmer. Darüber hinaus gibt es gemeinschaftlich genutzte Räume, wie Küche, Bad und Wohnraum.
– Baugemeinschaften. Bauwillige finden sich zusammen, um mehrere Wohneinheiten gemeinsam zu errichten. Auf einen Bauträger wird verzichtet um Einsparungen zu erreichen. Der Schwerpunkt liegt mehr auf der individuellen Wohnung und weniger auf gemeinschaftlichem Wohnen.
– Siedlungsgemeinschaften. Mehrere Gebäude in bestehenden Quartieren oder als Neubau. Initiatoren können selbstorganisierte Gruppen sein, aber auch Wohnungsunternehmen. Nachbarschaftshilfen, Pflegeangebote aber auch Stadtentwicklungskonzepte sind oft Thema.
Wohnungsbau in Salzburg innovativ
In dieser Publikationsreihe des Salzburger Instituts für Raumordnung & Wohnen – SIR – werden einzelne ausgewählte Wohnbauprojekte in Salzburg genauer beleuchtet. Es sollen dabei die besonderen Qualitäten (Architektur, Bauökologie, Wohnqualität…) aufgezeigt werden. Diese Reihe wird in Kooperation mit den planenden Architekten und Bauträgern erstellt.