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Mülltrennung? Hundelokus!

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Viele Verpackungen sind überflüssig. Aber in Berlin zum Beispiel wird allen Ernstes erwogen, eine Hundekotbeutelpflicht zu erlassen, also täglich! 55 t Hundedreck in circa 200.000 Portionsbeutelchen verpacken zu lassen.

Meines Erachtens macht es aus ökologischer Sicht grundsätzlich keinen Sinn, Dreck, Abfall oder Wertstoffe in Kunststoffbeutel verpackt zu entsorgen. Wer pult dann die Hundescheiße aus den Plastiktütchen, legt die tierischen Produkte zum Biomüll oder Kompost, säubert die Tütchen (mit Trinkwasser und Reinigungsmittel?) und gibt sie zum Recyceln, damit zum Beispiel Yoghurtbecher daraus gemacht werden?

Einfacher wäre es meines Erachtens, den Hunden anzugewöhnen, an bestimmten Stellen ihre Produkte abzulegen, wo sie weniger störend sind, wie z.B. im Rinnstein oder in klar definierten Hundeklos, wo sie von der Straßenreinigung leicht geerntet werden können. Für Notfälle, wenn ausnahmsweise doch mal etwas daneben geht, könnten Tüten aus Wachspapier genommen werden, die biologisch abbaubar sind (die Plastiktüten sind es kaum).

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