habito

gesund bauen – anders wohnen – besser leben

24. März 2016
von thobit
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Mini-Elektroauto für die Stadt der Zukunft

Microlino ist ein Mini-Elektroflitzer, der Potential als Fortbewegungsmittel der Zukunft hat und im Wege der Urbanisierung einen sinnvollen und nachhaltigen Beitrag leisten kann. Der Einstieg erfolgt über die Vordertür, das Fahrzeug wiegt 400 Kilo, die Spitzengeschwindigkeit beträgt 100 km/h, und mit einer Ladung soll man 100 Kilometer weit kommen. Als Inspirationsvorbild fungierte die als „Knutschkugel“ bezeichnete Isetta von BMW.

24. März 2016
von thobit
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InStore-Farming: Berliner Metro baut Kräuter und Salat im Markt an

Zusammen mit der Metro Innovation Group, entwickelt INFARM die Zukunft des Einzelhandels. Der Kräutergarten ist die erste InStore Farm in Europa. Hier werden köstliche Erzeugnisse in voller Transparenz und direkt auf Nachfrage, 365 Tage im Jahr angebaut. Beim Indoor Farming wachsen die Pflanzen auf einer dünnen, aber sehr nährstoffreichen Wasserschicht. Jede einzelne Pflanze erhält dabei die optimale Menge an Licht und Nährstoffen. Auf diese Weise soll später ein besonders intensiver Geschmack entstehen.

9. März 2016
von Paul
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Für faire Mieten und soziale Stadtentwicklung

Katrin Schmidberger lebt in Kreuzberg und ist seit 2011 für Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus. Sie setzt sich für faire Mieten und bezahlbaren Wohnraum, soziale Stadtentwicklung und eine neue Liegenschaftspolitik ein [mehr…]

15. Dezember 2015
von thobit
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Gemeinschaftsräume für alle Generationen

Eine Publikation der Age-Stiftung

Ein Gemeinschaftsraum bildet die ideale Grundlage für eine lebendige und gute Nachbarschaft. Voraussetzung ist, dass er für alle Generationen gleichermassen zugänglich und attraktiv ist.

Wie kann das erreicht werden? Das Age-Dossier 2015 zeigt die Möglichkeiten. Anhand von Projektbeispielen und Experteninterviews wird deutlich, wo im Projektverlauf die Weichen für einen sinnvoll genutzten Gemeinschaftsraum gestellt werden. Ein Wohnpsychologe stellt die Praxiserfahrungen in einen wissenschaftlich-systematisierenden Kontext. Ein Artikel beleuchtet gemeinschaftliche Aussenräume. Als praktische Hilfe findet sich im Heft eine handliche Planungsgrundlage mit Angaben zu Grösse, Lage und Materialisierung.

Alle im Heft erwähnten Förderprojekte sind in aktuellen Praxisporträts näher beschrieben. Die Praxisporträts sowie weitere Materialien zum Thema Gemeinschaftsräume finden Sie im Fokusthema „Gemeinschaftsräume“ auf der Website der Age-Stiftung.Age-Stiftung

Das Age-Dossier 2015 „Gemeinschaftsräume für alle Generationen“ kann kostenlos bestellt oder als Download im PDF bezogen werden.

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20. November 2015
von thobit
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Fahrradpiste unter der U1 – wie finden Sie die Idee?

Der Tagesspiegel am 20.11.2015: Stadtentwicklung in Berlin-Kreuzberg Architekten schlagen einen Schnellweg für Radler unter der Kreuzberger Hochbahntrasse vor. Der ADFC lobt die Idee, sieht aber die bauliche Umsetzung mit Skepsis. | Pascale Müller

Das Projekt „Radbahn“ möchte Berlins ersten (weitestgehend) überdachten Radweg realisieren Quelle: Tagesspiegel

Kommentar

Ein Dach über dem Radweg macht das Radeln bei Sauwetter sicher angenehmer.

Aber die Fußgänger lässt man im Regen stehen?

Als Neu-Berliner habe ich mir hier ganz schnell das Radfahren abgewöhnt. Berlin ist chaotisch und gefährlich. Ich bin vorher anderswo sehr viel Fahrrad gefahren, mein Auto habe ich im vergangenen Jahrtausend abgeschafft. Nun gehe ich zu Fuß oder fahre Bahn oder Bus. Natürlich nervt es mich auch, dass für den durchschnittlichen Berliner Radfahrer ein Fußweg ein Radweg ist, wenn es das Vorankommen erleichtert. Aber im Grunde ist es eine lebensverlängernde Maßnahme, sich als Radfahrer vom Autoverkehr fernzuhalten. Berliner Autofahrer sind im Durchschnitt etwas zu schnell, ein bisschen überfordert, ziemlich gestresst und viel zu aggressiv.

Berliner Verantwortungsträger und Berliner Auto- und Radfahrer sollten eine hier anscheinend völlig unbekannte Tatsache zur Kenntnis nehmen: ein Fahrrad ist ein Fahrzeug und keine Gehhilfe. Wir haben jede Menge Fahrbahnen in Berlin und Straßen sind nicht erfunden worden, um vorrangig Autos darauf fahren und abstellen zu können.

Die Radwege zwischen den parkenden Autos und den Fußgängerreservaten sind eine gefährliche Angelegenheit (abbiegende LKW, toter Winkel, etc.) und sie sind mit Schuld an den außerordentlichen Angewohnheiten der Berliner Radfahrer. So müssen sich Radfahrer an den Kreuzungen wie Fußgänger verhalten, insbesondere beim eigentlich gewollten Links-Abbiegen. Wer sich als Radfahrer korrekt auf der Straße bewegt und z.B. zum Linksabbiegen ordnungsgemäß die richtige Fahrspur wählt, der wird von Berliner Autofahrern häufig übel beschimpft, behindert oder gefährdet.

Also: Radfahrer gehören auf die Fahrbahn. Und damit sie da ihre Lebenserwartung nicht verkürzen müssen, dürfen die Geschwindigkeitsunterschiede der Fahrzeuge nicht zu groß sein. Tempo 30 für Alle würde Straßen sicherer und das Fahren stressfrei machen, Staus vermeiden und mehr Berlinern aufs Fahrrad helfen.

27. März 2015
von thobit
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Ich bin für Gerechtigkeit

DIE ZEIT vom 26. März 2015:

25. November 2014
von thobit
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Bankzentrale entsteht am Ernst-Reuter-Platz

Der Tagesspiegel am 25.11.2014:

Sieben Etagen, Platz für 2500 Mitarbeiter: Für die Deutsche Bank wächst jetzt ein Neubau am Ernst-Reuter-Platz heran. Zusammen mit dem benachbarten Hochhaus soll daraus 2016 die Berliner Zentrale werden | von

http://www.tagesspiegel.de/images/visualisierung1_neubau_deutsche_bank_otto_suhr_allee_berlin_perspektive_otto-suhr-allee_hpp-architekten___on3studio_gmbh/11033178/2-format6001.jpg

Quelle: Der Tagesspiegel

Blüten (Leserbrief)

„Die City West blüht weiter auf“. Ach ja, wirklich? Interessant. Auf den ersten Blick hätte ich die dargestellten Fassaden überhaupt nicht mit dem Begriff „Blühen“ in Verbindung gebracht. Auf den zweiten auch nicht.

Mir scheint, dass der Text auf Inspirationen aus der Presseabteilung des Bauträgers basiert. Dort assoziiert man Blühen mit Beton und Geld, aber weniger mit Leben, Wachsen, Gedeihen, Schönheit.

Gut, dass sie am Ernst-Reuter-Platz bauen. Den haben wir fühlenden und sehenden Wesen längst abgeschrieben und meiden ihn so gut es irgend geht. Die Deutsche Bank übrigens auch. Meiden wir.

17. November 2014
von thobit
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Ohne Aufzug kein Einzug

Der Tagesspiegel vom 17.11.2014: Barrierefreies Wohnen — Ohne Aufzug kein Einzug Von Alexander Riedel

Die Nachfrage nach altersgerechtem Wohnraum steigt. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe sieht bereits heute eine große Versorgungslücke in der Hauptstadt.
Schon wenige Stufen können für Senioren mitunter eine unüberwindbare Hürde auf dem Weg in ihre Wohnung darstellen. Die Lösung? Na klar, ein Fahrstuhl. Eine bundesweite Studie mit dem Titel „Aufzugsarmut: Wie altersgerecht sind Deutschlands Wohnhäuser?“ schlägt jetzt Alarm. Für Berlin konstatieren die Autoren, dass perspektivisch 10.600 Wohngebäude nachgerüstet werden müssten. Zwar führe zu rund 45 Prozent der Wohnungen bereits ein Aufzug, doch nur in jedem vierten Fall sei dieser auch stufenlos erreichbar – womit Berlin im Vergleich der deutschen Metropolen aber noch gut dastehe.
Investitionen von 848 Millionen Euro seien dennoch nötig. Weiter: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/ immobilien/barrierefreies-wohnen-ohne-aufzug-kein-einzug/10978514.html

Nicht so einfach (Leserbrief)

Das Problem ist nicht das Geld, sondern die Konstruktion. In den meisten Häusern liegt das Treppenhaus zur Straßen-, bzw. Haustürseite und oft findet man die Hochparterre-Situation, die daher rührt, dass das Zwischenpodest der Treppe zum Obergeschoss über dem Hauseingang liegt und der Zugang deshalb 4 oder 5 Stufen tiefer als das Erdgeschoss liegen muss. Die Aufzugtüren müssen aber auf der Höhe der Wohnungen liegen. Die Wohnungseingänge befinden sich aber an der Innenseite des Treppenhauses, wo man keinen Aufzug einbauen kann, ohne den Wohnungen etwas wegzunehmen, und das ist fast nicht möglich, solange dort jemand wohnt.

Wenn Platz vorhanden ist, kann man einen Aufzug frei vor die Fassade stellen – an der Straßen- oder Hofseite und die Wohnungszugänge da hin verlegen. Das ist mit Bewohnern nicht so einfach zu machen. Die Treppe muss dann insgesamt neu gebaut werden, nämlich so, dass die Zwischenpodeste innen liegen. Zwischenpodeste sind aber nicht möglich, wenn ein Hausdurchgang nötig ist; dann müssten einläufige Treppen eingebaut werden, die mit den notwendigen 18 oder mehr Stufen eigentlich nicht zulässig sind.

Die Kosten für den Aufzug werden in den meisten Fällen den kleineren Teil der Gesamtkosten für barrierefreien Umbau ausmachen.

13. Oktober 2014
von thobit
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„Hardenberg“ am Bahnhof Zoo: So soll Berlins größtes Hochhaus aussehen

Der Tagesspiegel am 13.10.2014:

Berlin plant immer neue Türme – nun soll am Bahnhof Zoo mehr als 200 Meter hoch gebaut werden. Der Bezirk ist skeptisch, der Senat irritiert. Aber der Entwurf von Architekt Christoph Langhof findet viele Fans in der City West | von

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/images/hardenberg_promo/10833712/1-formatOriginal.jpg

Quelle: Der Tagesspiegel

Kommentar

Stinkefinger
In Häusern dieser Höhe wird die Relation von Nutzfläche zu Verkehrs- und Konstruktionsfläche sehr ungünstig, also der Miet- oder Kaufpreis relativ hoch.
Aber es findet sich sicher jemand der es nötig hat, sich in solch einer Erektionsarchitektur darzustellen, und irgendwer schaut wahrscheinlich auch hin, so wie zu den Persönlichkeitsprothesen, die lautstark über den Kuhfürstendarm rollen und deren Sinnhaftigkeit in PS gemessen wird.

Komplexe
„Die Innenstadt verwandelt sich von einem Lebensraum in ein begehbares Anlagedepot“ … „…es entstehen am Ende fast immer vollkommen dysfunktionale Gebäude, die auch gar nicht als Bauten, sondern als – unter großen Opfern eventuell bewohnbare – Kunstwerke wahrgenommen werden wollen. Sie bedienen den Markt der Superzeichen, mit denen sich Auftraggeber […] gern ein Denkmal ihrer Prosperität und Dynamik setzen. …aufwendiger Kitsch…“ – das schreibt Niklas Maak in dem vor zwei Wochen erschienenen Buch „Wohnkomplex – warum wir andere Häuser brauchen“. Und das ist auch meine Sicht der Dinge nach 35 Jahren erlebter, erlittener und praktizierter Architektur.

Alternative
Was dem Hardenbergplatz meines Erachtens gut tun könnte, wäre zum Beispiel ein Gebäude, das wie ein Tor den Platz in Richtung Nordosten abschließt, also optisch verkleinert, aber die Durchfahrt für Autos und Busse im jetzigen Umfang beibehält. Und das Ganze stelle ich mir im baulichen Zusammenhang mit einer Tiefgarage hinten unter dem Busparkplatz vor.

Solitär. Einsame Spitze.
Mein Problem mit dem Entwurf ist nicht, dass es ein Hochhaus ist, sondern dass es wie Piefkes Bude im Schrebergarten steht und sich einfach nur selbst gefällt. Der Platz vor dem Bahnhof gewinnt damit gar nichts und das urbane Leben auch nicht.
Was moderne Architektur heute gemeinsam hat, ist der Ausdruck der Abneigung gegenüber der gebauten und lebenden Umwelt, so scheint es mir oft und auch bei diesem Projekt.

25. Juni 2014
von thobit
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Mülltrennung? Hundelokus!

Viele Verpackungen sind überflüssig. Aber in Berlin zum Beispiel wird allen Ernstes erwogen, eine Hundekotbeutelpflicht zu erlassen, also täglich! 55 t Hundedreck in circa 200.000 Portionsbeutelchen verpacken zu lassen.

Meines Erachtens macht es aus ökologischer Sicht grundsätzlich keinen Sinn, Dreck, Abfall oder Wertstoffe in Kunststoffbeutel verpackt zu entsorgen. Wer pult dann die Hundescheiße aus den Plastiktütchen, legt die tierischen Produkte zum Biomüll oder Kompost, säubert die Tütchen (mit Trinkwasser und Reinigungsmittel?) und gibt sie zum Recyceln, damit zum Beispiel Yoghurtbecher daraus gemacht werden?

Einfacher wäre es meines Erachtens, den Hunden anzugewöhnen, an bestimmten Stellen ihre Produkte abzulegen, wo sie weniger störend sind, wie z.B. im Rinnstein oder in klar definierten Hundeklos, wo sie von der Straßenreinigung leicht geerntet werden können. Für Notfälle, wenn ausnahmsweise doch mal etwas daneben geht, könnten Tüten aus Wachspapier genommen werden, die biologisch abbaubar sind (die Plastiktüten sind es kaum).